Falschberatungen bei Versicherungen

Bei sensiblen Dingen im Leben wird man schnell vorsichtig und versucht oft, sich selbst nicht in eine unangenehme Situation zu bringen und dadurch nicht gefährden. Aus diesen Gründen nimmt man in der Regel verschiedene Versicherungen in Anspruch, welche etwaige Risiken gering halten sollen und besonders sensible Bereiche absichert.

Vorsicht bei Versicherungen flickr (c) AhmedRabea CC-Lizenz

Vorsicht bei Versicherungen flickr (c) AhmedRabea CC-Lizenz

Wie schnell man allerdings auch eine unnötige Unterschrift leisten kann, das wurde während der Finanzkrise 2008 deutlich. Auch gegenwärtig finden sich Berater von Versicherungen oder Sparanlagen bei Banken in Verruf: Vorwürfe von Falschberatungen oder das Vorenthalten bestimmter Nebenklauseln machen die Runde. Doch nun scheinen sich Politiker diesem Problem gewidmet zu haben – sie planen, durch strukturelle Veränderungen in der Gesetzeslage dem Verbraucher mehr Schutz bei Beratungsgesprächen zu garantieren. So wird es zunächst ab dem 1. April bei privaten Krankenkassen eine striktere Lösung der Provisionen geben.

Wo sind die sinnvollsten Geldanlagen?

Man konnte Anfang Januar endlich wieder aufatmen, als sich die italienische Regierung erstmals nach langer Zeit wieder Geld lieh. Nicht, dass das generell eine positive Nachricht wäre, dennoch ist der Zinssatz, zu dem Italien wieder Geld einholte, endlich wieder besser als noch beim letzten Mal im Dezember.

Geldanlagen flickr (c) nicubunu photo CC-Lizenz

Geldanlagen flickr (c) nicubunu photo CC-Lizenz

Diesmal wird der Kredit mit 2,72 Prozent verzinst. Beim letzten Mal musste Italien noch circa sechs Prozent für das geliehene Geld bezahlen. Dies ist unterm Strich eine positive Kehrtwende, denn ein Zahlungsausfall durch die Regierung rückt so in weitere Ferne und damit auch eine Staatspleite Italiens. Selbiges gilt für Spanien, dessen Regierung am selben Donnerstag zu ähnlichen Konditionen einen neuen Kredit aufnahm, beide Länder zusammen über 22 Milliarden Euro. Zwar sind die Nationen aus dem Süden der EU Länder noch immer stark angeschlagen, nichtsdestotrotz ist ihre Kreditwürdigkeit durch die internationalen Rankings wieder angestiegen, und so werden sie auch für private Geldanleger wieder sicherer und interessanter.

Förderungsmöglichkeiten für Erdwärme

Erdwärme oder Geothermie ist im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme.  Sie gehört zu den erneuerbaren Energien und wird mittlerweile in vielen Haushalten als Energiequelle, zur Gewinnung von elektrischem Strom oder in einer Kraft-Wärme-Kopplung genutzt. Wer sich für Erdwärme entscheidet der wird finanziell vom Bund, Ländern und Kommunen gefördert. Ebenso unterstützen viele Stromanbieter durch vergünstigten Strom die Wärmepumpen.

Erdwärme Förderung flickr (c) Johann Kr CC-Lizenz

Erdwärme Förderung flickr (c) Johann Kr CC-Lizenz

Kommt eine Förderung in Frage sollte sich beim der dafür zuständigen Kommune oder des jeweiligen Landes erkundigt werden, da die Förderung für Erdwärme je nach Standort unterschiedlich ausfällt. Informationen bekommt man bei der örtlichen Stadt- und Gemeindeverwaltung. Die Bundesregierung und die Europäische Union haben sich zum Ziel gesetzt die Nutzung von alternativen Energien wie Erdwärme massiv auszubauen und versprechen deshalb großzügige Förderungen. Auf europäischer Ebene wird die Förderung durch das „Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)“ geregelt. Die KFW-Förderbank bietet zum Beispiel zusätzliche Förderungen für den Einbau einer Erdwärmeheizung an.

Immobilien im Ausland kaufen

Viele Deutsche träumen von einer Immobilie im Ausland. Doch sollte eine Investition in eine Immobilie im Ausland vorher sehr genau geprüft werden. Zwar bieten Sachwerte wie Immobilien, ähnlich wie Gold für den Anleger Sicherheit, jedoch bedeutet eine nicht dauerhaft bewohnte Immobilie auch viel Arbeit. Zudem spielen die Banken dabei nicht immer mit.

Auslandsimmobilie flickr (c) Alaskan Dude CC-Lizenz

Auslandsimmobilie flickr (c) Alaskan Dude CC-Lizenz

Eine Immobilie im Ausland kaufen kann sich durchaus lohnen. Die Unsicherheit an den Kapitalmärkten bringt viele Menschen dazu sich mit Immobilien als Investitionsmöglichkeit zu beschäftigen. Wem zudem noch das Klima in Deutschland zu kalt ist, für den kommt eventuell eine Immobilie im Ausland in Frage. Jedoch sollte eine solche Investition gut geprüft werden. So raten Experten eher von Objekten ab, die sich in Ländern mit überdurchschnittlicher Staatsverschuldung wie Irland oder Griechenland befinden. Doch die Unterschiede machen sich auch schon innerhalb eines Landes bemerkbar. So ist es leichter eine Immobilie in Norditalien zu finanzieren als in Süditalien. Es wird eher dazu geraten in hochwertige Immobilien in schwächeren Märkte zu investieren als in mittelmäßige Immobilien in sehr starken Märkten.

Überziehungszinsen – Knietief im Dispo

Wer sein Konto überzieht der muss bezahlen. Überziehungszinsen werden von Banken und anderen Kreditinstituten bei der Überziehung von Girokonten ohne Kreditlimit berechnet. Die Höhe der Zinsen ist von Bank zu Bank sehr unterschiedlich. So können die Überziehungszinsen von sechs bis 17 Prozent reichen. Durchschnittlich verlangen die Banken in Deutschland circa 12 Prozent.

Zinsen flickr (c) Benidorms Bastard CC-Lizenz

Zinsen flickr (c) Benidorms Bastard CC-Lizenz

Die meisten Banken geben sich bei Sparzinsen recht knauserig. Überzieht der Kunde jedoch einmal das Konto, darf er meistens tief in die Tasche greifen. Verlangt die Bank zum Beispiel den durchschnittlichen Überziehungszins von 12,5% so zahlt der Kunde bei einem Minus von tausend Euro im Jahr 125 Euro Überziehungszinsen. Laut einem Test der Stiftung Warentest wird der höchste Zins bei der Kontoüberziehung bei der Targobank fällig. Dort muss fast 17 Prozent Zinsen bezahlt werden. Direktbanken wie die Skatbank oder die DAB Bank bieten günstige Zinsen für die Kunden. So wird für die Überziehung des Kontos circa 6 Prozent verlangt.

Rürup-Rente: Fürs Alter vorsorgen

Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, gehört zur staatlich geförderten Altersvorsorge. Sie existiert seit 2005 und ist nach dem Ökonomen Bert Rürup benannt. Ähnlich wie bei der Riester-Rente existiert kein Kapitalwahlrecht, d.h. der angesparte Betrage wird lebenslang verrentet und darf nicht ausgezahlt werden. Die Rürup-Rente macht sich an den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherungen fest und wurde für Selbstständige und Freiberufler geschaffen.

Immer mehr Menschen müssen zusätzlich privat für das Alter vorsorgen. Gerade Freiberufler und Selbstständige soll die Rürup-Rente ansprechen. Sie gilt als Gegenstück zur Riester-Rente und bietet lohnenswerte Steuerersparnisse. So lassen sich im Jahr 2011 72 Prozent von 20.000 Euro steuerlich absetzen. Wird die Rürup-Rente zusammen mit dem Ehepartner abgeschlossen so sind es 72 Prozent von 40.000 Euro. Zudem steigt der Anteil den Sie steuerlich geltend machen können jährlich um zwei Prozent. So wäre er im Jahr 2025 bei 100 Prozent von 20.000 Euro und bei Ehepaaren bei 40.000 Euro. Diese hohe Steuerersparnisse lohnen sich also auf jeden Fall.

Privat Vorsorgen mit der Riester-Rente

Die sogenannte Riester-Rente ist eine durch staatliche Zulagen geförderte private Möglichkeit zur Altersvorsorge. Benannt wurde Sie durch den ehemaligen Bundesminister Walter Riester und entstand durch die Reform der gesetzlichen Rentenversicherungen in den Jahren 2000/2001. Durch die Riester-Rente können alle Personen die dazu berechtigt sind eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung aufbauen.

Immobilie mit Riester Rente flickr (c) thost CC-Lizenz

Immobilie mit Riester Rente flickr (c) thost CC-Lizenz

Fast 15 Millionen Menschen in Deutschland sorgen privat für das Alter mit der Riester-Rente vor. Bei der Riester-Rente wird zwischen der Privaten Riester-Rente und der Betrieblichen Riester-Rente unterschieden. Die Private Riester-Rente zeichnet sich dadurch aus, das die Beiträge aus dem bereits vorhandenem Einkommen stammen. Zusätzlich hat der Pflichtversicherte in gesetzlichen Krankenkassen in der Phase der Auszahlung keine erneuten Krankenkassenbeiträge auf die Vorsorgeleistungen zu zahlen. Bei der Betrieblichen Riester-Rente werden die Beiträge der Krankenkasse für freiwillig und Pflichtversicherte auf die Rente entrichtet. Sie ist nur für Personen die selber arbeiten interessant, allerdings ist ein Ehepartner der zulagenberechtigt ist vertraglich privat abzusichern. Ebenso kann Sie vom Arbeitgeber mit Zuschüssen unterstützt werden.

Rücklagen bilden für schlechte Zeiten

Auf die staatliche Rente kann sich heute fast keiner mehr verlassen. Immer mehr Menschen bilden Rücklagen um sich eine private Altersvorsorge anzulegen. Aktuelle Berichte über die bevorstehende Altersarmut, sind für viele ein Warnzeichen um selber vorzusorgen. Für private Rücklagen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hier wird in staatlich geförderte Vorsorge und staatlich nicht geförderten Vorsorgemöglichkeiten unterschieden.

Zu den Möglichkeiten Rücklagen mit staatlicher Unterstützung zu bilden gehören die Riester Rente oder die Rürup Rente. In den vergangenen Jahren sind diese zwei Vorsorgen während der letzten Rentenreform entstanden. Bei der Riester Rente findet die staatliche Förderung durch Zulagen statt,  zudem ist ein steuerlicher Ansatz der Beiträge als eine sogenannte Altersvorsorgeaufwendung möglich. Die Rürup Rente ist ebenfalls staatlich gefördert und ist ebenfalls freiwillig. Sie ist speziell für Freiberufler und Besserverdienende geeignet.